Kunterbunt


5
Jan 06

Neues Design

Seit eben ist das neue, schlichte Design für die gesamte Webseite online. Ganz neu ist der Bereich Portfolio mit Flash-Galerien für meine Bilderserien. Nur der Fotoblog muss noch ein wenig länger auf die Überarbeitung warten…


16
Dez 05

Tagesschau-Versprecher

imageKennt bestimmt schon jeder, ist aber trotzdem der netteste Adventskalender, den ich im Web gefunden habe: Der Tagesschau-Adventskalender zeigt Videos von wunderbaren Versprechern. Heute zum Beispiel: “Wenn Naturkatastrophen über Winterspurorte eingebrochen werden.”

Auch zu haben als iTMS-Video Podcast. Achja, so ein iPod Video… vielleicht nächstes Jahr, wenn die Zweite Generation kommt.

via Industrial Technology & Witchcraft, den Weblog, den man besser als RSS-Feed list, weil die URL immer so lang zum eintippen ist :-)


21
Sep 05

Die NASA fliegt wieder zum Mond

imageDie NASA hat gestern bekanntgegeben, dass noch vor Ende des kommenden Jahrzehnts wieder Flüge zum Mond geplant sind: How We’ll get back to the Moon

Zu Beginn steht die Entwicklung eines neuen Raumschiffes, das auf Apollo- und Shuttle-Technologie aufbauen soll; der Antrieb soll teils mit Methan, teils mit Sonnenenergie realisiert werden. Dann soll auf dem Mond ein Basislager errichtet werden, in dem Astronauten bis zu 6 Monate auf der Mondoberfläche bleiben können.

Schon in 5 Jahren soll das neue Raumschiff den Transport der Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS übernehmen, und ab 2018 sind dann Reisen zum Mond geplant. Von dort aus will man dann den Mars und den Rest unseres Sonnensystems besuchen. (Bildquellen: NASA)

imageimage


17
Sep 05

Mein Karrieretyp…

Nach Beantwortung von ein paar kurzen Fragen (auf Englisch) findet sich hier der Traumberuf

Your Career Type: Artistic
artistic


You are expressive, original, and independent.

Your talents lie in your artistic abilities: creative writing, drama, crafts, music, or art.

You would make an excellent:

Actor – Art Teacher – Book Editor

Clothes Designer – Comedian – Composer

Dancer - DJ – Graphic Designer

Illustrator – Musician – Sculptor

The worst career options for your are conventional careers, like bank teller or secretary.

Wie schmeichelhaft :-)


3
Jul 05

Gerhard Richter im Kunstbau – hingehen!

Wolken von Gerhard RichterGerade zurück von der Gerhard Richter-Ausstellung im Kunstbau (noch bis 21. August) und schwer beeindruckt bis inspiriert. Seit meinem ersten Gerhard Richter-Erlebnis bei der Ausstellung in Düsseldorf 1986 hat sein Werk für mich nichts an Faszination verloren. Ich hatte sogar einen ganz langen Text hier geschrieben, bis mein Browser sich unerwartet beendete, so dass ich jetzt doch lieber auf den Wikipedia-Text über Gerhard Richter verweise, der ohnehin besser formuliert ist als mein Geschmiere hier…

Nur soviel: Wer hingeht, sollte nicht das dokumentarische Portrait Gerhard Richters im “Videoraum” des Kunstbau versäumen, in dem sich der Künstler sehr humorvoll bis verschmitzt zeigt nach dem Motto: “Meine Bilder sind klüger als ich”.

Und zum Abschluss empfehle ich, im Lenbachhaus den “Atlas” anzuschauen, die enzyklopädische Sammlung von eigenen und fremden Fotos, Zeitungsausschnitten, Collagen, Entwürfen, Zeichnungen, Studien, die vielfach als Vorlage der bekannten Photogemälde dienen. (Bild: Gerhard Richter, “Wolken”)


16
Jun 05

warum es hier etwas ruhiger war

Blick auf die neue TerasseDie letzten 2 Monate hat uns in erster Linie unser Umzug beschäftigt, inklusive eigenhändiger Renovierung der alten Wohnung, Schleppen von 70 (!) Kartons und ein paar Möbeln aus der alten in die neue Wohnung, genauer gesagt in den 6. Stock – zu Fuß. Und was sonst noch so zu tun ist… 2 Wochen lang waren wir sogar ganz ohne Internet, unsere Küche besteht noch aus 2 Kochplatten und einer Spülschüssel in der Badewanne, aber nicht mehr lange, oh nein! Ab morgen haben wir auch Spülmaschine und Herd, die allerdings verpackt noch eine Woche auf den Rest der Küche warten werden, genau wie wir auch :-)

Aber gelohnt hat es sich!


25
Mrz 05

Kunstaktion

Banksy haengt ein Bild auf width=Unglaubliche Geschichte: Banksy, ein britischer Künstler, läuft einfach so in die New Yorker Museen und hängt seine eigenen Kunstwerke auf:

Dressed as a British pensioner, over the last few days Banksy entered each of the galleries and attached one of his own works, complete with authorative name plaque and explanation.

He says – ‘This historic occasion has less to do with finally being embraced by the fine art establishment and is more about the judicious use of a fake beard and some high strength glue.’ Banksy continues -’They’re good enough to be in there, so I don’t see why I should wait’

Staff at the New York Met discovered and removed their new aquisition early Sunday morning while Banksy’s discount soup can print took pride of place in the MoMA for over three days before being torn down.

As of now, the other two pieces currently remain firmly in place.

(Via kottke.org.)


23
Mrz 05

Schnapszahl

Inzwischen ist unser Kleiner schon ganz schön weit gereist – die Schnapszahl habe ich kürzlich mal auf dem Rückweg vom Flughafen festgehalten, kam nur noch nicht dazu, das Bild mal hochzuladen.


22
Mrz 05

Kichergefahr

So ein Tag zuhause wegen Krankheit hat ja nicht nur schlechte Seiten, manche Leute genießen dann das Nachmittags-Fernsehprogramm, und ich habe gestern im Internet etwas ähnlich niveauvoll unterhaltsames gefunden:

Christoph Puhl hat im Selbstversuch getestet, wieviel Wasser ein Mensch in kurzer Zeit so trinken kann, bevor Schlimmeres passiert. Das hören wir natürlich nicht live, sondern in einer Lesung aus seinen Aufzeichnungen während des Versuchs.

Zum Wegschmeißen (wenn man FM4-Hörer ist oder sonst einen eigenartigen Geschmack hat)! Auf der Webseite finden sich noch andere Perlen, empfehlenswert beispielsweise der “Samba”.


10
Mrz 05

Wie man mit Anstand 50 wird

Die Zeit bringt eine unterhaltsame Literaturkritik zu einem Buch des Feuilleton-Chefs der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Schöne junge Welt. Das gehört glaube ich auch auf meinen Nachttisch, ich bin ja nun auch schon seit einigen Jahren 25, und leider zeigen sich unübersehbar einige graue Haare auf meinem Kopf – die grauen sind ja gemeinerweise immer etwas borstiger als die anderen.

Das Thema, mit dem Claudius Seidl sich befasst, liegt momentan nicht nur in der Luft. Es hängt dort wie eine Tschernobyl-Wolke. Es geht darum, dass wir alterslos werden, dass sich unsere biografische Landschaft immer weiter einebnet, bis sie am Ende nichts anderes ist als eine einzige monotone, statische Fläche gefühlter Jugendlichkeit. Ohne Ansteigen zum Gipfel des Erwachsenwerdens, ohne mähliches Absteigen zur Rente hin. Wir bleiben alle irgendwie immer 35. Auf der Straße laufen 47-jährige leitende Angestellte herum, die Baseballmützen auf dem Kopf, selbst im Winter Sonnenbrillen tragen und sich auch so benehmen. Frauen, die seit fünfzehn Jahren nicht mehr als jung zu bezeichnen sind, finden diese Tatsache in ihrem Lebens- und erst recht in ihrem Körpergefühl nicht wieder.